Neophyt des Monats April – Robinie
Die Robinie (Robinia pseudoacacia), auch bekannt als Falsche Akazie, stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde als Zier- und Nutzbaum in die Schweiz eingeführt. Doch ihre rasche Ausbreitung bedroht die einheimische Flora.
Warum ist sie problematisch?
- Verdrängung einheimischer Vegetation: Durch ihre rasche Ausbreitung und die Fähigkeit, den Boden mit Stickstoff anzureichern, verändert die Robinie die Standortbedingungen und gefährdet so die Biodiversität.
- Wurzelausschläge: Nach dem Fällen können Wurzelausschläge dichte Bestände mit jungen Robinien bilden.
Einheimische Alternativen
Diese Bäume fördern die Biodiversität und sind besser an die lokalen Bedingungen angepasst:
- Speierling (Sorbus domestica): Ein seltener Obstbaum mit attraktiven Blüten und Früchten.
- Echter Mehlbeerbaum (Sorbus aria): Ein robuster Baum mit pollenreichen Blüten.
- Traubenkirsche (Prunus padus): Ein Baum mit duftenden Blüten, der Vögel anzieht.
- Vogelkirsche (Prunus avium): Die Wildform der Süsskirsche mit hohem ökologischem Wert.
Mehr erfahren?
Detaillierte Infos, Handlungsempfehlungen und Fotos finden Sie im Faktenblatt zur Robinie.